Venedig und der halbe Liter Wein

Regen…
Den hörten wir an die Fenster unseres Zimmers klopfen als wir gegen 8 Uhr dadurch sanft, aber mit einem etwas unguten Gefühl geweckt wurden.
War doch heute der Ausflug per Boot auf Venedig geplant.
Unsere Devise: „rumdrehen, noch ein wenig dösen, das hört schon auf…“
Bis 11 Uhr hatten wir uns ein paar Mal im Bett gewendet, geduscht und gefrühstückt.
Dann starteten wir bei leichtem Nieselregen unseren Tag und kauften uns in der nächstgelegenen Tabaccheria unsere 2 Tagestickets für das Vaporetto, den Wasserbus.
Bei unserer Überfahrt nach Venedig klarte der Himmel stellenweise auf und wir konnten auf Besserung hoffen.
Venedig ist voll, voll von Touristen und auch abseits der Touristenpfade nicht sehr ruhig.
Aber das predigt jeder Reiseführer und man kann und sollte sich mental darauf einstellen.
Gesagt getan, erstmal un mezzo litro vino bianco della casa et pizza italia et melanzane parmigiana.

Die morbide Schönheit, wofür Venedig berühmt ist, hat uns sofort in ihren Bann gezogen.
Enge Gassen, bröckelnder Putz und blasse Farben dominieren das Stadtbild.
Von Gasse zu Gasse flaniert man über kleine Plätze und unzählige Brücken, die immer wieder den Blick auf die kleinen schönen Kanäle freigeben.
Das Wasser reicht bis an die Türschwellen, man fragt sich wie oft die Einwohner nasse Füße bekommen.

Das 2 Tagesticket nutzten wir noch für eine Rundfahrt mit der Linie 2 und hatten so einen sehr schönen Blick vom Wasser auf die Sehenswürdigkeiten am Canale Grande, wie z. Bsp. den Dogenpalast, die Rialtobrücke und die Postkartensilhouette.

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