Etappe 2 Villanders — Venedig

Unsere zweite von 6 Etappen ließ uns heute im Oberfurner Hof aufbrechen und den Weg nach Venedig in unsere Unterkunft auf der Insel Murano antreten.
Wie uns allen bekannt ist, fahren an unserem Ziel nur Boote, keine Autos.
Wo der Wagen abgestellt werden sollte war im vorhinein schon von Anne geklärt und gebucht worden.
Am Flughafen sollte es sein um von dort aus mit dem Boot nach Murano weiterzufahren.
Alle Parkplätze vor Ort bis auf einen gaben an, den Autoschlüssel behalten zu wollen, also wurde es der eine.
Allerdings entpuppte sich auch der eine ausgewählte als einer derer, der den Schlüssel behalten wollte. Es führte nun leider doch kein Weg daran vorbei und wir hoffen den Wagen heil wiederzubekommen.
Die Devise: „trust me!“
Vom Flughafen fuhren wir mit Alilaguna nach Murano.
Die schaukelige Überfahrt dauerte eine gute halbe Stunde. Die Wasserstraße kommt einer 3 spurigen Autobahn gleich.

Unser Vorstellungen von den Kanälen und kleinen Häusern wurden übertroffen.

Seit wir angekommen sind wandeln wir entlang der Kanäle, driften immer wieder in die kleinen Gassen ab und freuen uns jetzt schon darauf morgen in Venedig selbst noch mehr davon zu entdecken.

Fotografisch kommt Sandro auch endlich wieder auf seine Kosten und kann sich nicht satt fotografieren.

Der Mann im Eis

Eintrag für Mittwoch 20.6.

Von Villanders nur etwa 30 Minuten mit dem Auto entfernt liegt Bozen.

Nach zwei Tagen in der Natur wollten wir uns heute mal wieder ins Stadtgetümmel werfen. Was uns am meisten überrascht hat, obwohl immernoch in Südtirol sprechen hier alle Italienisch.

Nach kurzem Umdenken gelang uns aber dann die Café Bestellung problemlos.

Wir flanierten durch die Stadt und die Geschäfte, was bei den heutigen Temperaturen doch recht anstrengend war.

Und wo ist es immer angenehm kühl? Richtig! Im Museum.

Also besuchten wir noch den Mann aus dem Eis ( allem wohl besser als Ötzi bekannt ) im Südtiroler Archäologie Museum.

Eine großartige und sehr interessante Ausstellung.

Zum Abschluss füllten wir noch Sandros Passito Vorräte in einem kleinen Weinkontor auf und dann ging es auch schon wieder zurück zur letzten Nacht im Oberfurner Hof.

Hoch oben auf der Alm

Die größte Hochalm Europas verspricht nicht nur Idylle und Natur soweit das Auge reicht. Jeder der Südtirol besucht sollte einmal hier oben gewesen sein.

Wir haben die Seilbahn von Seis am Schlern genommen, ca. 20 Minuten ging es in schwindelerregender Höhe den Berg hinauf.
Oben angekommen mussten wir uns für ein Ziel entscheiden.
Die Almrosen Hütte, weil der Name so nett klingt, sagte Anne, sollte es werden. 1,5 h war diese von unserem Ausgangspunkt entfernt und trotz zahlreicher Anstiege war die gesamte Wegstrecke traumhaft!

Das Läuten der Glocken, welche die weidenden Kühe trugen, gehörte nach kurzer Zeit zu den Geräuschen die diese Idylle nur noch unterstrichen.
Die Bienen summten in den üppig blühenden Wiesen, diverse Vögel zwitscherten und ab und an das Klappern der Hufe von den vorbei reitenden Pferden.

Da war es fast zu früh als wir nach fast genau 1,5 h auf der Hütte ankamen, die ihren Namen übrigens trägt weil rundherum unzählige rot blühende Almrosen stehen! Ein perfekter Ort zum pausieren.

Der Weg zurück vorbei am Ladinser Moos war recht entspannt da kaum Anstiege zu bewältigen waren und man die Idylle der Seiser Alm noch einmal in vollen Zügen genießen konnte. Absolut empfehlenswert!

smaragdgrün 25€ / h

Unser erster Urlaubstag begann genau so wie der erste Urlaubstag beginnen muss.

Leichte Rückenschmerzen von der ungewohnten Matratze und der Kühlschrank in der gestern bezogennen Ferienwohnung leer.

Also erst einmal mit knurrenden Mägen in den nächstgelegenen Supermarkt um alles zu kaufen was  einen beim durchstöbern der Gänge anschreit.

Zum Frühstück gab es dann Kaffee, Brötchen, Kuchen, Gurke, Avocado und …

Der Grappa, der Pflaumenlikör und unzählige andere Köstlichkeiten wanderten vorerst in den Kühlschrank.

So gestärkt machten wir uns dann auf den Weg Richtung Pragser Wildsee.

Wie wir gelesen haben, einer der schönsten Gebirgsseen Südtirols.

Lässt man sich von den Menschenmassen die einem bereits auf dem Parkplatz erwarten nicht abschrecken kann man hier tatsächlich nicht nur einen historisch bedeutsamen, sondern auch atemberaubend schönen Ort entdecken.

In allen Farbfacetten von türkisblau bis smaragdgrün leuchtete uns der See entgegen. Wir haben den beliebten Wanderweg einmal um den See herum gewählt mit einem kurzen Abstecher zur Grünwalder Hütte.

Wo Sandro köstlichste Spiegeleier mit Bratkartoffeln genießen konnte und Annes belegtes Brot sich als 2 trockene Brötchenhälften mit Käse belegt entpuppten.

Von dort aus zurück auf den eigentlichen Pfad ging es weiter um den See herum.

Erschreckender Weise war nach der Hälfte ein Teilstück bergauf gesperrt.

(Anmerkung der Redaktion : das weiterkommen der Protagonisten wird nicht näher erläutert )

Von oben hatte man einen fantastischen Blick auf den See, das berühmte daran gelegene Hotel und den Seekofel.

Nach der Umrundung entschlossen wir uns, auf die obligatorischen Fahrt mit dem Ruderboot zu verzichten ( 25€/h ) und lieber direkt den Rückweg nach Villanders anzutreten.

 

 

3 Wochen Italien

Es gibt Dinge und Ereignisse, auf die freut man sich 365 Tage und dann ist es endlich soweit. Bei uns ist dies unser Urlaub in Italien, der heute begann.

In den kommenden 3 Wochen reisen wir, Anne & Sandro, durch Italien.

 

Etappe 1  führt uns aus Dresden heraus durch Sachsen, Bayern und Österreich nach Südtirol, genauer gesagt nach Villanders (Villandro).
Hoch oben über der Brennerautobahn gelegen übernachten wir 4 Nächte im Oberfurner Hof. www.oberfurner.com
Dort sind wir bei Familie Kainzwaldner zu Gast, die auf ihrem Anwesen Wein anbaut.

Reiseroute