I did it my way.

Fiera in Arezzo

Jedes erste Wochenende im Monat wartet in Arezzo ein besonderes Ereignis. Der Fiera Antiquaria, der größte Antiquitätenmarkt Norditaliens, gehört für uns eigentlich bei jeder Italienreise ins Pflichtprogramm.

Und so sollte es auch heute sein! Der Tag begann für uns mal wieder mit einem köstlichen Frühstück und Sonnenschein. Für mich sogar mit Geschenken und Glückwünschen, denn heute ist ja mein Geburtstag

Wir steuerten das Centro storico an und direkt vom Prato, dem kleinen Park oberhalb der Stadt, konnten wir schon die ersten Stände entdecken.
Flohmärkte zu besuchen ist für uns immer großartig, kann man doch hier wahre Schätze finden oder zumindest staunen was sich so unter manchen Dachböden verbirgt. Das besondere am Antiquitäten Markt in Arezzo ist für uns, dass hier einfach ein komplett anderes Gesamtbild herrscht als auf den Märkten in Deutschland. Wir lieben den Flohmarkt an der Elbe und nutzen jeden uns möglichen Termin aber häufig ist es doch so dass die Händler und angebotenen Dinge sich kaum unterscheiden. In Arezzo sieht man einfach andere Sachen. Möbel aus verschiedenen Epochen, Kronleuchter in allen nur vorstellbaren Größen und Formen, Kunstwerke, Porzellan und auch immer wieder Kurioses.
Man kann hier ohne Probleme den ganzen Tag verbringen und entdeckt immer wieder neues. Allerdings und das ist der Haken an der Sache, die Preise sind wirklich gesalzen. Sicherlich kann man auch das ein oder andere Schnäppchen machen, kommt man aber mit dem Ziel hierher wird man enttäuscht sein.

Um 12.00 Uhr waren es bereits 31 Grad, also genau die richtige Temperatur für einen Geburtstags und Mittagscocktail!
Wir steuerten eine kleine Bar mit dem Namen „my way“ an. Wir nahmen draußen Platz an und ich bestellte: 2 Cafe‘ und 2 Negroni, einen Cocktail den die italienischen Carabinieri in dem von mir zuletzt gelesenen Roman immer um die Mittagszeit tranken. Der Kellner schaute mich recht verdutzt an aber das irritierte mich nicht weiter. Als er jedoch mit drei unterschiedlichen Spiritosen die zwei Gläser füllte und lediglich 3 Eiswürfel dazu gab verstand ich… Na ja… nun sei es so. Nach diesem Getränk brauchten wir dann unser Mittagessen, verständlicherweise.

Die Pizza schmeckte einfach köstlich und das sitzen im Schatten war gerade ideal.

Nach unserer ausgedehnten Pause ging es dann weiter durch die Gassen vorbei an den Marktständen auf der Suche nach nichts bestimmten.

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